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Wissenswertes zum Thema Baum

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Nachfolgend einige interessante Fotos über Baumschäden und wie man Sie verhindern könnte ....

 

Infolge falscher Schnittführung und meist auch wegen zu großer Schnittflächen = Wunden (grundsätzlich sollte man vermeiden Äste mit einem Dm über 5 cm zu schneiden) kann der Baum nicht oder nicht ausreichend reagieren (keine Überwallung) und es kommt zur nachhaltigen Schädigung und zum vorzeitigen Sterben des Baumes.

Sogenannte Zwiesel entstehen, wenn Leittriebe konkurrenzieren, d.h. 2 Leittriebe entstehen. Bilden sich derartige Zwiesel U-förmig aus (Zugzwiesel) stellen Sie im Allgemeinen keine erhöhte Bruchgefahr dar. Bildet sich jedoch ein V-förmiger - sog. Druckzwiesel - dar ist eine hohe Bruchgefahr gegeben, da die beiden Triebe im Teilungsbereich nicht richtig verbunden sind (siehe Pfeil).

Zeigt sich einmal an einem Baum ein Pilz (erkennbar am sog. Fruchtkörper) ist es meist schon zu spät um den Baum noch retten zu können. Erkennbar an den schwarzen Linien (Abschottungslinien) erkennt man bereits wie weit an diesem Schaustück die Schädigung fortgeschritten ist. Eine Beurteilung der Stand- und Bruchsicherheit durch einen Fachmann (Arboristen) ist hier dringend zu empfehlen !

Wie an diesen beiden Bildern zu erkennnen, kann eine starke Schädigung des Baumes oftmals für den Laien oftmals nur schwer erkennbar sein. Die beiden Fotos zeigen den selben Baum. Baumschäden äussern sich durch viele Symptome wie Vitalität in der Lichtkrone, Stammrisse, Rindenschäden oder unüberwallten Wunden, meist durch falsche Schnittmaßnahmen.

Mit Hilfe eines sog. Resistographen kann - im Zweifelsfalle oder bei Verdachtsmomenten - überprüft werden, wieweit Schädigungen vorliegen und somit auch eine Beurteilung hinsichtlich der Bruch- und Standsicherheit erfolgen. Bei dieser Messmethode werden lediglich einige dünne Bohrungen (ca. 4 mm) mit einem Spezialgerät durchgeführt.